Ein Brief an Greta (Kapitel 17&18)

Liebe Greta

Schon wieder habe ich mit meinem Mann diskutiert, dass es so nicht weiter gehen kann. Endlich bin ich auf einen grünen Zweig gestossen. Er hat mir erlaubt mit den Kindern zurück nach Berlin zu kommen. In einer Woche ist es soweit. Es kann doch nicht sein, dass unsere Kinder unter solchen Umständen aufwachsen müssen?! Jeden Tag sehen sie, was auf der anderen Zaunseite abläuft. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie verstehen was da abläuft. Gretel ist 13 in diesem Alter braucht man doch Freundinnen mit denen man reden kann. Ausserdem hat sie ein kluges Köpfchen, welches hier nicht verkümmern sollte. Und Bruno, der treibt sich den ganzen Nachmittag irgendwo herum, bestimmt vermisst er seine drei Freunde auch. Dieser Dreck im Haus setzt den Kindern zu. Ich tu alles dafür, dass es sauber bleibt, jedoch kommen dann wieder diese Soldaten mit ihren Drecksstiefeln. Neulich hatten die Kinder Läuse, worauf Vater, Bruno den ganzen Kopf kahl rasiert hat. Jetzt sieht er aus wie die auf der anderen Zaunseite. Nun gut meine Liebe, ich bin froh ist dieser Schreck bald vorbei. Ich freue mich dich wieder zu sehen.

Alles Liebe und bis bald.

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