Kapitel 15

Ich denke Bruno hatte Angst vor Kotler, er wollte zuerst zugeben, dass er Schmuel kennt entschied sich jedoch anders. Bruno wollte das Richtige sagen, sagte aber für Schmuel das Falsche. Ich war enttäuscht von Bruno, dass er so reagiert hatte. Bis zu diesem Kapitel war Bruno immer korrekt und diese Person, welche ich am meisten mochte. Ich fand es dann aber sehr lieb von ihm, als er sich bei Schmuel entschuldigt hatte.

Ich denke Kotler reagiert immer wieder so aus Feigheit, weil er hat selber Angst vor dem Führer, geschweige denn Brunos Vater hat. Wiederum kann es auch sein, dass er garnichts anderes kennt als so mit den Juden umzugehen, weil es den Kindern in der Schule schon so gelernt wurde.

 

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Kapitel 13

Kotler ist betroffen, dass sein Vater ausgewandert ist, versucht es aber gegen über Brunos Familie zu verstecken. Er sagt sein Vater würde ihm nicht nahe stehen und er wisse nicht wieso dieser in die Schweiz ausgewandert ist. Brunos Vater versucht etwas Gutes darin zu sehen und behauptet, er wäre bestimmt krank und deshalb habe er das Vaterland verlassen. Nach einiger Zeit äussert er sich aber auch über die Feiglinge und Verräter, welche Deutschland verlassen haben und wollte nochmal in Ruhe mit Kotler über dieses Thema sprechen.

Kapitel 11

Wir haben auf einer Internetseite gelesen, wie Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus gelebt haben und was von ihnen verlangt wurde. Zum einen wollte der Führer, dass sie ganz ihm gehören, sie sollten denken und glauben, was die Nazi’s vorgaben und wurden in den Schulen auf Patriotismus getrimmt. Alle Jugendgruppen wurden verboten, alle mussten nun an den Veranstaltungen der Hitlerjugend teilnehmen. Von den Jungen wurde verlangt, dass sie grausam, zäh und agressiv werden, sie durften keine Schwäche zeigen, die Mädchen sollten eine typische, deutsche Mutter darstellen, dafür brauchten sie keine Schulbildung, sie mussten nur so viele Kinder wie möglich auf die Welt bringen.

Der Furor hat sich im Kapitel 11 gegenüber Bruno und Gretel sehr eingebildet und unfreundlich verhalten. Er wusste, dass er alleine der Chef ist und machte sich witzig über die beiden Geschwister. Hitlers Meinung nach sei nur Deutsch wichtig, alles andere bräuche man im Leben nicht. Bruno findet den Furor gar nicht witzig und denkt er wäre der unfreundlichste Gast, den sie je hatten.

Kapitel 7

Bruno hat Angst, dass er genau so verrückt werden könnte wie ein Mann den er in Berlin gekannt hatte. Dieser hat nämlich einmal eine Katze gefragt, ob sie ihn zu Kaffe& Kuchen begleiten würde und so wollte Bruno natürlich nie werden. Deshalb sucht er sich eine Beschäftigung und kommt auf die Idee, dass er sich eine Schaukel aus einem alten Reservereifen machen könnte. Da er aber leider nicht weiss woher er jetzt diesen Autoreif nehmen könnte, muss er Oberleutnant Kotler fragen, welchen er sowieso widerlich findet. Dieser stellt dann den Hausdiener Pavel an und beschimpft ihn, was Bruno garnicht nett findet. Als er schliesslich seine Schaukel gebaut hatte, fällt er durch das Loch im Reif und schlägt mit dem Kopf auf dem Boden auf. Sofort hilft ihm Pavel, der alles mit angesehen hatte und verarztet Bruno. Als später Brunos Mutter nach Hause kommt sagt diese:

„Wenn der Kommandant fragt, sagen wir, ich habe Bruno verarztet.“

Das findet Bruno nicht fair, sagt aber nichts dazu. Ich denke das Pavel ein Jude ist und Mutter deshalb so reagiert, jedoch finde ich es toll, dass sie sich bei Pavel bedankt.

Kapitel 6

In diesem Kapitel sieht Bruno das Dienstmädchen Maria das erste Mal als Mensch, der auch Gefühle hat und sie ausdrückt. Sie sprechen über Aus-Wisch und Maria erzählt dem Jungen, dass sein Vater ihrer Mutter geholfen hatte, was Bruno stolz macht. Man merkt, dass Maria ihm helfen will mit der ganzen Situation klar zu kommen. Dennoch versucht sie ihn zu überzeugen das sein Vater ein guter Mann ist der weiss was er tut und dem sie so viel zu verdanken hat. Als Gretel Maria anfährt als wär sie ein Stück Dreck springt Bruno für sie ein, was ich sehr toll von ihm finde.

”Lass mir ein Bad ein, Maria, ja?”, sagte sie. “Warum lässt du dir nicht selber ein Bad ein?”, fuhr Bruno sie an. “Weil sie das Dienstmädchen ist”, sagte Gretel und starrte ihn an. “Dafür ist sie schliesslich da.” “Dafür ist sie nicht da”, schrie Bruno, stand auf und marschierte zu ihr. “Sie ist nicht nur da, um dauernd Sachen für uns zu machen, verstehst du? Vor allem Sachen, die wir selber machen können.” Gretel starrte ihn an, als wäre er übergeschnappt, und dann schaute sie zu Maria, die rasch den Kopf schüttelte.“

Kapitel 5

Bruno ist traurig, da sein Vater sie noch nicht begrüsst hat, seit sie ihn Aus-Wisch leben. Deshalb sucht Bruno das Gespräch mit ihm und wagt sich in das Arbeitszimmer seines Vaters. Als er dies sieht, staunt er nicht schlecht, denn es ist in Gegensatz zu den anderen Räumen im Haus prunkvoll, besitzt Erkerfenster und riesige Regale mit Büchern. Bruno erklärt seinem Vater, dass es ihm hier nicht gefällt und er sich unwohl fühlt. Der Vater geht anfangs auch noch auf seinen neun jährigen Sohn ein, doch bald hört er damit auf und redet Bruno ein, dass Väter immer besser wüssten was gut für ihre Kinder ist. Bruno ist enttäuscht und wird laut, es ist das erste Mal, dass er seinen Gefühlen freien lauf lässt.

“ Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du deine Arbeit sehr gut gemacht hast, wenn wir von einem sehr schönen Haus und unseren Freunden wegziehen und an einen schrecklichen Ort wie diesen kommen müssen. Ich glaube, du hast etwas falsch gemacht, deshalb solltest du dich beim Furor entschuldigen, vielleicht erledigt sich dann alles von selbst. Vielleicht verzeiht er dir, wenn es dir ernst ist.“

In dieser Stelle finde ich, spricht Bruno endlich mal offen zu seinem Vater,  nicht so zurückhaltend, er sagt seine Meinung direkt hinaus und überlegt sich nicht was für Konsequenzen es geben könnte. Das hat mir sehr gut gefallen.

Kapitel 4

Bruno ist stolz darauf die Kinder entdeckt zu haben. Er diskutiert mit Gretel über die Menschen, die hinter einem riesigen Drahtzaun leben, die Umgebung und ihr Haus, kommen aber auf keinen grünen Zweig. Die Leute, alle haben sie die gleiche Kleidung an, alle arbeiten hinter diesem Zaun, auf dem sandig staubigen Boden, ich würd mich fragen wieso dieser Zaun da ist. Die Kinder aber sprechen über moderne Häuser, das Land und die Tiere die es in dieser Einöde geben müsste, da merkt man, dass sie wirklich noch Kinder sind und naiv mit diesem Bild umgehen.

„Dort drüben sieht es wirklich sehr dreckig aus..“

Ich könnte bei diesem Kapitel nicht wirklich was zu einer Textstelle sagen, nur diese ist mir am ehesten aufgefallen.

Kapitel 3

Bruno ist unglücklich mit der Situation, vermisst seine Freunde und fühlt sich unwohl in seinem neuen Zuhause. Er spricht mit seiner Schwester Gretel. Obwohl ihre Beziehung nicht sehr innig ist sind sie sich einig, so schnell wie möglich zurück nach Berlin. Man merkt auch, dass Gretel sich um ihren kleinen Bruder kümmert, jedoch bleibt sie immer ein wenig auf Abstand. Nebenbei erzählt Bruno seiner Schwester von den Kinder, welche man nur sieht wenn man auf Brunos Zimmerfenster schaut:

„Ich finde, die anderen Kinder sehen überhaupt nicht freundlich aus.“

Diese eine Textstelle finde ich, legt die Emotionen von Bruno sehr gut dar. Man spürt seine Unsicherheit und würde ihm gerne beiseite stehen.